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When SJW meets Halbbildung

9 Jahre alter Oldie but Goldie:

Jemand, der Matthias heißt und es daher besser wissen sollte, erklärt uns in der WELT, dass Allgemeinverprollung der Preis der Freiheit sei. Die unsäglichen Namen, mit denen die Kinder des Prekariats für's Leben gezeichnet werden, sind nicht etwa doof und prätentiös, sondern tatsächlich irgendwie kosmopolitisch und liberaliberaliberallala.
Verwundert reibt sich das Land die Augen und bemerkt: Es gibt hier eben doch auch die "feinen Unterschiede", die durch den Soziologen Pierre Bourdieu sprichwörtlich geworden sind. Klassenzugehörigkeit verrät sich auch bei uns nicht nur durch Einkommen und Wohnort. Lange glaubte man ja, solche unsichtbaren Gräben wären eher typisch für England ...
Tja, guter Versuch, aber das sind sie, was Vornamen anbelangt, erst, seit sich die Deutschen entschlossen haben, traditionelle und klassenübergreifende Namen durch würdelose, lächerliche und prätentiöse originelle und kosmopolitische abzulösen. Meine Onkel, alle Anfang des vergangenen Jahrhunderts geboren, hießen Heinrich, Ludwig, Paul, Wilhelm und Karl, die Großväter Karl und Heinrich, meine Tanten Charlotte, Helene und Gertrud, meine Mutter Margarethe und deren Mutter Anna. Diese Namen lassen keinerlei Rückschluss auf die Gesellschaftsschicht zu, die Männernamen (außer Ludwig) lassen sich allerdings im norddeutsch-preußisch-protestantischen Milieu "verorten".
In Zwangsgesellschaften gibt es dagegen oft ein kleines Vornamenreservoir: In Europa hießen Kinder früher meist entweder nach der herrschenden Adelsdynastie (weswegen der heute deutschlandweit beliebte Maximilian vor allem im Bayern der Wittelsbacher verbreitet war), oder sie hatten religiös geprägte Namen. In den meisten muslimischen Ländern ist das heute noch so. Während in Deutschland laut der Forscherin Astrid Kaiser die Zahl der Vornamen seit Beginn des 20. Jahrhunderts zunimmt. Cheyenne und Justin sind Herolde der Liberalität.
Matthias, dessen Eltern mehr Stilgefühl bewiesen haben, als ihr Sohn Verstand hat, will uns also allen Ernstes weismachen, dass "ein kleines Vornamenreservoir" eine schlechte Sache sei. Kinder wurden übrigens nicht zwangsweise nach den relevanten Monarchen benannt (Kinder wurden nicht einmal zwischen 1933 und 1945 zwangsweise nach dem geliebten Führer benannt, das taten die Eltern freiwillig), Kinder aller Gesellschaftsschichten, von denen des Monarchen bis hin zu denen des Landarbeiters, wurden eben gleich genannt und zwar nach klassenübergreifenden ethnischen Leitbildern, z.B. auch Heiligen.
Auch die Namen enthüllen noch viel mehr als nur Armut und Reichtum der Eltern. Wer auf einem Zeitungsfoto aus Afghanistan drei Bundeswehrsoldaten mit den Vornamen Mario, Silvio und Henry erblickt, weiß sofort, dass diese aus den neuen Bundesländern stammen.
*Gähn* - Ja, das ist wohl so. Aber was beweist das? Trotz allem enthüllen auch diese Namen VOR ALLEM EBEN den sozialen Status der Eltern. Wer in der "Ehemaligen" wirklich etwas auf sich hält, nennt auch dort seine Kinder nicht Doreen, Mandy, Sindy, Maik, Stiev oder Enrico. Da die Allgemeinverprollung, eine der Segnungen des Arbeiter- und Bauernstaates seligen Angedenkens, auch vor den gebildeteren Ständen nicht halt gemacht hat, gibt es dort zwar mehr dieser Namensmonstren, aber es gibt auch Leute, die Alexander, Jörg oder Katharina heißen, weil sich ihre Eltern, trotz aller historischen Widrigkeiten, Stil, Unterscheidungsvermögen und Geschmack bewahrt haben.

Aber Moment! Irgendwie MUSS doch nachzuweisen sein, dass Namen schon immer was mit pösem Klassendenken zu tun hatten:
Über Thomas Mann hieß es, er sei ein wahrer "Namenszauberer" gewesen. Er wusste natürlich, dass es schon im 19. Jahrhundert klassenspezifische Namen gab. Das wird sehr deutlich bei der Schilderung der Lübecker 1848er-Revolution in "Buddenbrooks", wo Johann Buddenbrook in Begleitung von Leberecht Kröger dem Wortführer der rebellischen "Canaille" entgegentritt. Dieser heißt Corl Smolt, und sein Name (die niederdeutsche Form von Karl plus das niederdeutsche Wort für Schmalz) verrät ihn eindeutig als Angehörigen der Lübecker Unterschicht. Ein Kevin seiner Zeit. Während Leberecht Kröger ganz klar der Name eines Senators mit pietistischem Hintergrund ist.
Den Namen Leberecht haben mit Sicherheit pietistische Eltern aller Gesellschaftsschichten ihren Kindern gegeben, Corl Smolt ist eben Mannsche Lautmalerei die nix beweist (im Kirchenbuch wird der Mann Karl geheißen haben), und wenn "Smolt", Schmalz, ein Hinweis auf eine Herkunft aus der Unterschicht sein soll, dann würde mich mal interessieren, wie das die Mitglieder der adligen Familie Kortzfleisch denn so sehen.

Aber Matthias kann auch anders:
Cheyenne und Justin sind Herolde der Liberalität.

Und wenn sie in der Schule schlechter behandelt werden als Sarah oder Jakob, ist das ja auch eine Art ausgleichende historische Gerechtigkeit. Es gab mal eine Zeit, in der gerade Träger dieser Namen in Deutschland überhaupt keine Bildungschancen hatten.
Klar, haben die Gören nicht anders verdient. Ihr Urgroßvater war ja Nazi. Womit die Grenze vom Dämlichen zum Geisteskranken überschritten wäre, und daher höre ich jetzt auf.

Sprachverwahrlosung und Manieren

Ich habe neulich auf Twitter schwer Anstoß erregt. Warum? Weil ich, wenn mich dort jemand duzt, den Spruch parat habe, dass ich mich nicht erinnern könne, dass man schon gemeinsam Schweine gehütet hätte. Das bringt die Leute völlig um ihr Bisschen Restverstand. (Ich muss dazu sagen, dass ich das nicht mache, wenn jemand ansonsten höflich ist, dann sieze ich nur zurück.) Dann kommt IMMER die Antwort, dass Siezen etwas mit Respekt zu tun habe und dass man mir den verweigere (schließlich bin ich ja anderer Meinung).

Nein, Siezen hat nichts mit Respekt zu tun. Es hat etwas mit MANIEREN zu tun und die wendet man jedem gegenüber und immer an, Respekt oder nicht. Ich bezweifle, dass Ludwig XVI und Marie Antoinette auf dem Schaffott ihre Henker respektiert haben.

Das ist selbstverständlich zu hoch für diese, naja, Klientel, hat aber den wunderbaren zusätzlichen Nebeneffekt, dass man diese Leute mit dem Kniff, auch unter heftigstem verbalen Unterschichtenbeschuss scheißfreundlich zu bleiben, die Wand hochtreiben kann, vor allem, wenn man seine Antworten mit "Gute Frau..." (es sind übrigens tatsächlich meistens Frauen, die sich über mich aufregen) beginnt.

Ich bin aber auch der Ansicht, dass unsere schöne deutsche Sprache es nicht verdient, dieses wunderbaren Stilmittels beraubt zu werden. Wie kann man schließlich besser sein Missfallen ausdrücken und gleichzeitig höflich bleiben, als durch Entzug des "Du".

Was uns zu Onlinehändlern bringt. Auch dort wird zunehmend geduzt. (In diesem Zusammenhang Hut ab vor DEICHMANN. Die setzen nicht voraus, dass Leute, die billige Schuhe kaufen, auch Prolls sind.) Leider praktiziert mein für mich wegen seines guten Preis-Leistungsverhältnisses unverzichtbarer Klamottenprovider (How's THAT for Sprachverwahrlosung?) auch diese Unsitte, was ich um so weniger verstehe, da er Größen bis in Landwal-Dimensionen anbietet und schließlich sind es zwar auch, aber eher weniger, Teenager, die so fett sind.

IKEA habe ich deswegen schon beleidigende Notizen in ihren Briefkästen hinterlassen, auch Manieren haben ihre Grenzen.

Das war's!

Der kleine Maulwurf und der Prinz - Ein Märchen


Es war einmal eine so grade noch junge Frau aus einem fremden Land, die für alles Gute in dieser Welt stand und so das Herz eines von ihrer Güte überwältigten stattlichen Prinzen eroberte

Ihre Güte war so zeitgeistkonform, dass sie sogar das harte Herz der bösen Königin zum Schmelzen brachte... Nun, es war nicht ganz so.

Hinter den Kulissen machte die Demnächst-Prinzessin bereits eine Menge Fehler, die die Skandalpresse veranlasste, sie mit dem schönen Spitznamen "Princess Pushy" zu belegen. "Pushy", liebe Nicht-Anglophone, heißt in diesem Zusammenhang so etwas wie "über-ehrgeizig und um jeden Preis auf sozialen Aufstieg bedacht".

Die Trump-Hasserin, die sich gerne in der Rolle einer "linken Aktivistin" sieht, war stinksauer, als ihr Prinz von ihr verlangte, einen Ehevertrag zu unterschreiben und bekam einen Wutanfall, als man sich auch noch weigerte, ihren Freund, Ex-Präsident Obama, zur Hochzeit einzuladen. Das wurde - es gibt noch Gerechtigkeit - mitgehört und der Presse zugespielt, und so etwas mag die böse Königin nicht, und was die alte Dame dann tat, kam für die Demnächst-Prinzessin durchaus unerwartet und daher als "brutale Überraschung".

SUN, ein Revolverblatt, das selbst unsere Hure der Cäsaren, BILD, noch als Ausbund journalistischer Ethik erscheinen lässt, berichtete: "Harry und seine Verlobte Meghan Markle haben ihrem Stab mitgeteilt, dass sie den früheren US-Präsidenten und seine Frau Michelle am 19. Mai an ihrem großen Tag dabeihaben wollen. Die Abneigung des jungen Paares gegenüber dem neuen Präsidenten ist wohlbekannt."

Nunja, nein. Eine Meinung des Prinzen über Präsident Trump ist NICHT bekannt. Es ist Gesetz, dass die Mitglieder des Königshauses in politischen Angelegenheiten strengste Neutralität zu wahren haben. Das entspricht ihrer uralten Rolle als bloße Repräsentationsfiguren und "Botschafter des guten Willens". (Inwieweit Pushy die Familie, in die sie einheiratet, hier in Verlegenheit bringen wird, ist Spekulation, aber mein Geld ist auf "oft". Diese Frauen können nicht anders.)

Es ist vielmehr die Abneigung der Demnächst-Prinzessin, die "wohlbekannt" ist, und man kann davon ausgehen, dass Pushy ihrem Prinzen mit jeder, aber auch JEDER, der zahllosen Unverzeihlichkeiten des derzeitigen Präsidenten in den Ohren gelegen hat. Wen sie allerdings damit nicht erreichen konnte, war die Person, die tatsächlich das Sagen hat - die Monarchin.

Es spricht einiges dafür, dass die hartherzige Königin, im Gegensatz zum Rest der Menschheit, nicht von dem Obamas bezaubert ist. Nile Gardiner, früherer Berater Margaret Thatchers und ein Freund der alten Dame, weiß, warum die Obamas nicht zu der königlichen Hochzeit eingeladen werden.

Was Gardiner mittelte, war, kurz, dass Barack Obama, der Ex-Präsident, England ablehnt und sich in seiner Amtszeit der Königin und ihren Volk gegenüber respektlos aufgeführt habe. Als Beispiel nannte Gardiner die Büste Winston Churchills, die von Obama an den Absender zurückging. Weitere Beispiele wären die DVDs, die der damalige Premier Gordon Brown als Gegengeschenk für einen Federhalter aus dem Holz der HMS Gannet erhalten hatte, oder der iPod mit seinen eigenen Reden für die Königin. Oder dass der damalige Präsident in Afrika gern lobend auf die Unabhängigkeitsbemühungen von England hingewiesen, aber nicht viel darüber zu sagen hatte, dass es größtenteils der Royal Navy zu verdanken war, dass der Sklavenhandel gestoppt wurde. Geschichtsvergessenheit in ihrer schönsten Form. Hauptsache, man kann sein Ressentiment abladen. Sie können nicht anders.

Sei es wie es wolle, Pushy kann so viel Schreikrämpfe, wie sie will, wegen ihres "linken Aktivismus" und ihrer Liebe zu den Obamas haben, und Harry kann in einem Interview nett zu Barack sein, aber die Königin kauft das nicht. Die Obamas werden nicht eingeladen. Akte geschlossen, so Gardiner.

Ich glaube übrigens nicht, dass der epische Protokollverstoß der Michelle O. damals - man grabscht Mitglieder des Königshauses nicht an - eine große Rolle für die Meinungsbildung der Königin über die Obamas gespielt hat. Die alte Dame ist schlecht erzogene Menschen gewohnt und hat darüber vermutlich nur ein mildes Lächeln verloren. SIE ist ja schließlich GUT erzogen. WAS allerdings interessant ist, ist, dass dieser Vorfall bei den üblichen Verdächtigen wenig Reaktionen - zumindest keine negativen - ausgelöst hat, wohingegen der Protokollverstoß von Präsident Trump, er hatte der angejahrten Gattin des jungen französichen Regierungschefs öffentlich freundlich-wohlwollend bescheinigt, dass sie "in great shape" sei, nun wirklich epische Reaktionen ausgelöst hatte - ungefähr so, als habe er den Holocaust geleugnet.

Aber ich schweife ab.

Die Königin geht vorsichtig vor. Keine Westminister Abbey oder St. Paul’s Cathedral für den kleinen Maulwurf. Die Monarchin hat nur eine zweitklassige Bude im Windsor Castle genehmigt. Auch muss die Demnächst-Prinzessin offiziell in der CoE getauft werden, religiösen und Unterricht in Dingen der Moral über sich ergehen und sich konfirmieren lassen, bevor sie Harry heiratet. Eine weitere "brutale Überraschung", die überhaupt nicht zu Pushys "linkem Aktivismus" passen will.

Ein Ehevertrag aber keine Obamas, keine Westminister Abbey oder St. Paul’s Cathedral, aber all' die religiösen Zumutungen. Es ist vielleicht doch eher ein Drama und kein Märchen.

Ich mag Harry. Was mich jedoch wundert, ist sein Hang zum Vulgären bei der Wahl seiner "armpieces", bislang unbekannt in der Familie. (Onkel Andrew lassen wir jetzt 'mal weg.) Und obwohl auch meine Abneigung gegen seine Mutter "wohlbekannt" ist, kann ich nur sagen, dass sie, bei all' ihren sonstigen Defiziten, eines nicht war - vulgär. Selbst dann nicht, als ihre Erscheinung lange von "English Rose" zu "hart wie Kruppstahl" gewechselt hatte.

Harrys einzige wirklich lange Beziehung, Chelsy Davy (allein der Vorname tut weh), kam zwar auch als, naja, nicht sehr fein 'rüber, aber immerhin ist sie heute Rechtsanwältin und keine viertklassige amerikanische Schauspielerin. Sein anderes etwas längeres Verhältnis war das mit der entzückenden Cressida Bonas (Bild rechts, mit Harry beim Glastonbury Festival), einer Aristokratin. Sie fühlte sich der ihr bevorstehenden Rolle nicht gewachsen, wissen doch Mädchen mit diesem familären Hintergrund, anders als Hollywood-Schlampen, die vermutlich meinen, dass die Königin mit ihrer Krone auf's Klo geht, wie es bei Königs zugeht.

Leider sind vor diesen Ausrutschern auch viele der besten Männer, und, wie man sieht, auch Prinzen, nicht gefeit. Ein Offizier und Gentleman, der in Afghanistan gedient hat, und der nun seine eigene Achtung und die seiner eminenten Familie wegen eines billigen Stücks Hintern auf's Spiel setzt. Erklär mir jemand Männer!

Warum hat die Königin es erlaubt? Hier kann man nur spekulieren. Vielleicht erinnert sie sich an die für alle Beteiligten tragische (in diesem Fall ist das Wort angebracht) Entscheidung, ihre Schwester vor die Wahl zu stellen, entweder in der Familie zu verbleiben oder Group Captain Peter Townsend zu heiraten. Vielleicht an die für alle katastrophal endende erste Ehe mit der "Königin der Herzen", die die Familie dem ältesten Sohn aufgezwungen hatte. Peter Townsend war geschieden, eine damals undenkbare Verbindung für eine Tochter und Schwester des weltlichen Oberhaupts der CoE. Camilla Shand, obwohl von aristokratischer Herkunft, hielt man wohl seinerzeit nicht ganz für "königliches Material".

Inzwischen hat einer ihrer Söhne und derjenige ihrer Enkel, der vielleicht einmal König von England sein wird, jeweils eine junge Frau aus der Mittelschicht und ihr ältester Sohn in zweiter Ehe seine damals nicht ganz passende Jugendliebe geheiratet - alle mit großem Erfolg. Auch das mag eine Rolle gespielt haben.

Vielleicht ist sie auch einfach nur zu alt und zu müde, um sich noch gegen die Zeitläufte wehren zu können.

Gott schütze die Königin!

Über die ethisch-moralische Strahlkraft der Frauenpresse - Teil Eins

Rückwärts! Und nicht vergessen...

Auf ze.tt beklagt sich eine "Lena", sie gehört zu den damnés de la terre, wie fies man zu ihr an der Uni ist und das trotz ihres Einsnuller-Abiturs.

Entscheiden Sie selbst, liebe Leser, ob es "Lena" wirklich gibt, oder ob wir es hier nur mit den feuchten Träumen eines dementen Schreiberlings zu tun haben.

Ich mag Platitüden nicht, aber hier sag ich's: Ich glaub, ich bin im falschen Film.

Ich mag auch nicht allzuviel über meine eigenen Erfahrungen berichten, da eigene Erfahrungen fast immer eitel und meistens irrelevant für eine Diskussion sind, aber sei's drum, hier tu ich's.

Gibt es eigentlich noch irgendetwas, das nicht missbraucht wird, um die eigene Benachteiligung optimal mitleiderheischend ins rechte Licht zu rücken und ein Maximum an Aufmerksamkeit zu erzielen?

Vorab: liebe "Lena", ein Metallarbeiter in Lohn und Brot gehört, soziologisch verstanden, nicht zur Arbeiterklasse, sondern mindestens zur unteren Mittelschicht. Steck Dir also Deine Proletarierempfindlichkeiten dahin, wo die Sonne nicht scheint.

Nun zur Sache. Der Vater meines Vaters (1911 bis 1977) war Bergmann. Der Vater meiner Mutter (1923 bis 2017) war - ja - Metallarbeiter. Er hatte 8 Kinder. Die Familie war, ich weiß nicht genau wann, die älteren Geschwister meiner Mutter waren noch dort geboren, aus Westpreußen ins Ruhrgebiet migriert. Bereits 1934 hatte mein Großvater es geschafft, mit Hilfe seiner Söhne seiner Familie ein Haus zu bauen. Es gab dort gute Bücher und nicht ein einziges Teil, das man als unkultiviert oder "billig" hätte bezeichnen können. Meine Großmutter ist, als Stoffe im Krieg rationiert wurden, nicht mehr auf die Straße gegangen, weil sie ihre Punkte für die Garderobe ihrer schönen Töchter hergegeben hatte. (Hut und Handschuhe, waren übrigens ein Muss. Weißt Du, "Lena", das war zu einer Zeit, in der sich Leute aus der Arbeiterschicht noch nicht wie Asis kleideten, aber das kannst Du nicht wissen. Du studierst ja Medizin und nicht Sozialgeschichte.)

Mein Vater hat es durch Fleiß, Intelligenz und durch den Aufschwung der Nachkriegszeit zum erfolgreichen Geschäftsmann gebracht. Er saß 12 Jahre lang im Landtag von Nordrhein-Westfalen. In unserem Haus verkehrten sehr viele wichtige, ja prominente, Leute "besserer", VIEL "besserer", Herkunft als meine Eltern. Ich erinnere mich, dass mein Vater eines Sonntagmittags nach einer Wahlveranstaltung den damaligen Justizminister und späteren Bundespräsidenten, Dr. Gustav Heinemann samt Gattin und Chauffeur unangekündigt mitbrachte, Dr. Heinemann und mein Vater standen in demselben Wahlkreis für dieselbe Partei. Bei uns gab es Sonntags kein Mittagessen, nur das, was man heute "Brunch" nennen würde. Meine Mutter hat es geschafft, alleine (ihr Hausmädchen hatte Sonntags frei) ein Mittagessen hinzuzaubern. Woher wusste sie nur, was ein Dessertlöffel ist?

Durch den Wohlstand meines Vaters stiegen meine Eltern in den besten Hotels ab. Unter den Vier Jahreszeiten in Hamburg oder dem Bayerischen Hof in München ging es nicht. Aber reg Dich nicht auf, "Lena", sicher hat der Oberkellner oder der Maitre d' diesen Proletarierkindern erklärt, was ein Dessertlöffel ist.

Du brauchst allerdings keine Angst vor Deiner Zukunft als Ärzt*in zu haben, liebe "Lena". Nach einem nun schon längeren Leben, kann ich Dir versichern, dass Ärzt*innen zu derjenigen Akademikergruppe gehören, unter denen man die meisten schlecht erzogenen und primitiven Exemplare findet. Vielleicht liegt es am Einserabitur. Aber als Arbeiterkind kannst Du das nicht wissen, sind die für Dich und Deinesgleichen ja Halbgötter in Weiß. Sie sind es nicht. Ich sage das, um Dir zu helfen, liebe "Lena".

Übrigens ist meine älteste Cousine von der Seite meines Vaters (Du erinnerst Dich? Vater Bergmann?) Ärzt*in geworden. Sie war übrigens nicht schlecht erzogen und primitiv, sondern eine ganz große Dame. Da sie viel älter war als ich, hatten wir wenig Kontakt, aber ich unterstelle ganz einfach mal, dass sie wusste, was ein Dessertlöffel ist. Woher nur? Gab es doch zu ihrer Zeit an der Uni keinen Ortsverband von Arbeiterkind.de!

Tja, wieso waren meine Eltern so anders als Du? Vielleicht, weil sie noch kein Binnen-I und kein dämliches Sternchen kannten.

Ich sagte es schon einmal: Steck Dir Deine Proletarierempfindlichkeiten dahin, wo die Sonne nicht scheint.

Du bist doch hübsch. Vielleicht gibt es ja Gelegenheiten, neben Deinem Studium deine niedliche Fresse statt bei ze.tt, laut Eigenwerbung eine "Online-Plattform für Geschichten, Ideen und Gefühle", laut SZ "Ködern mit den Alpha-Kevins" ("Vice" für die gebildeten Stände, sozusagen), woanders weniger nervtötend bekannt zu machen, z.B. bei "Bauer sucht Frau". Da wärst Du auch gleich in einem Milieu, in dem Du keine Angst haben müsstest, wegen Deiner kulturellen Defizite anzuecken.

Wie wär's?

Lena - falls es sie gibt.
 Man konnte diesen geistekranken Artikel kommentieren. Ich konnte nicht anders.
Die Eliten unserer Gesellschaft setzen sich schon lange aus Aufsteigern aus der unteren Mittelschicht zusammen. Leute, bei denen das nicht der Fall ist, wie z.B. Guttenberg, von der Leyen, oder - horribile dictu! - neuerdings Beatrix von Storch geborene Oldenburg, bekommen das doch auch immer schön hämisch hingerieben. Nach "guter Familie" zu stinken geht GARNICHT!

Neid ist die Klammer der deutschen Gruppenseele, klar dass eine "Lena" da bei der blöden Masse auf ein Maximum an Empathie zählen darf.

Übrigens haben sich schon zu meiner Zeit (70er/80er Jahre) an der Uni die Kleinbürgerkinder als Prolls ausgegeben, weil das besser ankam und schon damals dem Zeitgeist entsprach.

Auch "Lenas" Vater (falls es "Lena" samt Vater gibt) dürfte als Metallarbeiter (i.e. Facharbeiter) in Lohn und Brot mindestens zur unteren Mittelschicht gehören.

Dieser Artikel mit seinen lächerlich unglaubwürdigen Klischees ist eine Beleidigung für die Intelligenz eines vierjährigen Kindes, egal ob aus einer Arbeiter- oder Akademikerfamilie.

Brot, Sex und Spiele für den Pöbel

Jetzt ziehen sie also auch eine der ganz wenigen NUR schönen und NUR liebenswerten Ikonen der deutschen Trivialkultur in den Dreck. Sie können nicht anders.

Schreibt die WELT:
Fans der alten „Sissi“-Trilogie müssen tapfer sein. In der Hochzeitsnacht ziehen sich die Kaiserin von Österreich und ihr Franzl in ihr Gemach zurück, ihre Mütter nehmen im Vorzimmer Platz. Das ist so üblich, oder, um im Jargon zu bleiben, das ist Etikett'.

Doch die Frischvermählten fühlen sich nicht wohl dabei. Also fassen sie sich bei der Hand, verlassen – zum Entsetzen der Muttis – das Zimmer, treten in den Garten. Und lieben sich unter freiem Himmel. Wilder Sex im Schlosspark – toll trieben es die alten Habsburger.
Wie ungemein unkonventionell!

Geht das denn zumindest mit verbesserter historischer Information einher? Kaum. Aber "emanzipiert" musste schon sein. Tatsächlich war Elisabeth, wie so viele Bulimikerinnen, eine rücksichtslose Egomanin, die nur für ihre Schönheit lebte und froh war, als eine Andere ihr endlich die lästigen ehelichen Pflichten abnahm, die hätten nämlich ihre Frisur durcheinandergebracht. Aber "emanzipiert" kommt eben auch bei der letzten Dorftusse, die gerne eine Prinzessin wäre, immer gut an. Erinnert sich noch jemand an die missratene und auch ungemein "emanzipierte", Königin der Herzen? Mindestens 75% ihrer Popularität war der Tatsache zu verdanken, dass die "Frau mit Herz"-Leserinnen eine schamlose nicht von einer emanzipierten Frau unterscheiden kann. Und bestimmt hat diese "Sisi" auch Kröten über die Straßen geleitet und ihren Müll getrennt, schließlich war sie Deutsche.

Es bleibt die Frage, will man, und damit meine ich unsere, die Sissi-Generation, wirklich die Romanze dieses überreifen Konfirmanden und seines Mauerblümchens sehen?



Sind wir wirklich sexuell derart bedürftig geworden, dass uns Sexszenen mit Leuten, die man, nur hübscher, in jeder Kneipe zwischen Tirschenreuth und Westerstede treffen kann, TATSÄCHLICH interessieren?



WAS qualifiziert dieses, höflich gesagt, knappe Durchschnittsgesicht, eine schöne Frau wie die Kaiserin Elisabeth darzustellen? Und WAS will sie uns hier sagen? Ist das der Ausdruck für "seelenvoll" oder "trotzig"? Ach, irgendwie will ich es garnicht wissen.



Wie oft hat man sich geärgert, dass historische Persönlichkeiten im Film glamourifiziert wurden, und wenn es ausnahmweise einmal eine WIRKLICH schöne Frau darzustellen gilt, besetzt man ihre Rolle mit einem Trampel! Was haben die Filmemacher sich dabei GEDACHT? DENKEN sie überhaupt? HABEN sie ein Gehirn?



Konnte man nicht warten, bis die Letzten, die sich an diesen beiden schönen jungen Menschen erfreut haben, tot sind, statt uns mit derivativem Müll zu beleidigen? Niemand, der einmal in das liebreizende Gesicht der jungen Romy Schneider geschaut hat, wird je wieder seinen Standard nach unten schrauben wollen. Hollywood? Verglichen mit ihr war "Liz" Taylor eine vulgäre, dicke Vettel und Grace Kelly eine langweilige Ming-Vase - schön aber hohl.



Kitschig? Aber sicher, und das ist auch gut so!

Was mich aber am meisten ärgert, ist, dass es, nachdem ein Gott wie Walther Reyer den Grafen Andrassy dargestellt hatte ...



... ja es ist wirklich nicht zu fassen ...



... es nun auch ein ...



... Eintänzer aus der Fischbratküche tut.

Und in der Tat, er tut es ja auch. Und dazu auch noch unrasiert.

Nichts entlarvt die Arroganz, Verderbtheit und Hoffnungslosigkeit der verkommenen Eliten mehr, als dann, wenn sie dem dummen Pöbel "Unterhaltung" mundgerecht aufbereitet präsentieren. Es könnte ja irgendwo, irgendwann irgendjemand Freude an etwas einfach und wirklich Schönem haben, und das darf nicht sein.

(Eintrag vom Januar 2010.)

Sowas kommt von sowas!

Da heiratet dieses schöne, aparte Mädchen einen Eintänzer aus der Fischbratküche, und schon passt sie sich ihm an - unter dem Beifall der Schmierenjournaille, selbstverständlich.
Schwarze Ankle-Boots, Nietentasche und knappes weißes Minikleid - so einen Look ist man von Schauspielern und Popstars gewohnt - aber nicht unbedingt von künftigen Königinnen. Umso besser, dass sich endlich eine Blaublüterin traut, aus dem konservativen Modekorsett auszubrechen.
Klar, die Unterschicht könnte ja sonst irgendwann und irgendwo doch einen Hauch von Geschmack aufschnappen, und DAS darf nicht sein.

Das kommt davon, wenn Monarchen pflichtvergessen handeln. Bürgerliche Heiraten haben IMMER zum Niedergang einer Familie geführt. WAS oder WEN wird, nach dem Fräulein Sommerlath und dem Fitnesstrainer, wohl die nächste Generation des Parvenü-Hauses Bernadotte - zweifellos unter dem frenetischen Beifall der Lumpenpresse - heiraten?

Liebe Spießer in Publikum und Medien: Monarch zu sein ist ein anspruchsvoller Beruf und ein Mitglied einer königlichen Familie ist KEIN "Prommi".

Über die ethisch-moralische Strahlkraft der Blogosphäre

Zufällig entdeckt im Reflexion-Blog:
Die Ju­genzeit­schrift „Bravo“, die sich als „das wich­tigs­te En­ter­tain­ment-​ und In­for­ma­ti­ons­ma­ga­zin“ für die „Kern­le­ser­schaft zwi­schen 12 und 17 Jah­ren“ be­zeich­net, über­rasch­te in einer ihrer letz­ten Aus­ga­ben, durch eine Art Tren­nungs­rat­ge­ber. In
die­sem Rat­ge­ber gibt es je­weils 10 Tipps, wie mensch sich nach einer Tren­nung am „Ex“ rä­chen kann.
Refexion verweist auf weitere Berichte im Bild­blog und im Gen­derBlog.

Während das Bildblog immerhin noch auf die strafrechtlichen Implikationen hinweist, regt sich das "GenderBlog" (der pseudo-wissenschaftliche Begriff "Gender" suggeriert, dass das Geschlecht nicht biologisch determiniert, sondern gesellschaftlich erlernbar ist) darüber auf, dass die Liste Geschlechtsstereotype bedient und gleichgeschlechtliche Beziehungen außer Acht lässt.

Noch einmal ganz langsam: Dieses abgrundtief vekommene Gesocks stört sich nicht daran (oder nur dann, wenn es strafrechtlich relevant sein könnte), dass 12jährige Mädchen die sexuelle Leistungsfähigkeit ihres "Ex" diskutieren, 13jährige auf dem Bahnhofsmännerklo säuische Kritzeleien hinterlassen, 14jährige wissen, wie man eine Stripperin bestellt, dass eine 15jährige schmutzige Witze in der Jungen-Umkleidekabine reißt oder eine 16jährige dreckige Witze über Inkontinenzkranke, oder eine 17jährige vertiefte Kenntnisse von und eine zynische Sichtweise der männlichen Anatomie hat. Auch nicht daran, dass 12jährige Buben mit benutzten Kondomen hantieren, 13jährige Nacktfotos zu photoshoppen vermögen, 14jährige glaubwürdig versichern können, dass sie sich mit ihrer Freundin beim Sex gefilmt haben und dass 15jährige Buben mit den Problemen von Cellutitis vertraut sind. Garnicht davon zu reden, dass Benimm, Stilgefühl und Geschmack von Kindern beiderlei Geschlechts und jeglichen "Genders" durch unaussprechliche Wörter, wie "daten" und "Ex" versaut werden.

Notabene, dass Bravo den Mädchen, in biologistischer und markt-konformer, dagegen ganz und gar gender-unkorrekter, Sichtweise die weitaus säuischere Vorgehensweise nahelegt. Man kann sicher davon ausgehen, dass die Zeitschrift auch mehrheitlich von Mädchen gelesen wird.

Nun ist es nicht so, dass Bravo wirklich stilbildend wäre, vielmehr reagiert die Redaktion auf die Erkenntnisse der Marketingabteilung, die ihr Ohr ganz dicht am Zeitgeist hat, sodass Bravo immer auf der Seite der Spießer stand, steht, stehen wird, was auch immer diese grade umtreibt. Tönte sie in Heft 13/1964 noch über die Stones: "Sie lassen sich die Haare ungekämmt und unappetitlich auf die schmalen Schultern hängen. Sie stecken in erbarmungswürdig schäbigen Anzügen. Und sie sehen überhaupt höchst verhungert und verkommen aus", sponserte das Blatt nur ein schlappes Jahr später deren Deutschland-Tournee.

Inzwischen sind wir bei benutzten Kondomen angelangt, damit die 12- bis 17jährige Kernleserschaft sich an der "Ex" rächen kann. Was wird den Spießern von morgen einfallen?

Der Marsch in die finale Läppischkeit

DIE WELT holt sich jetzt ihre Info von BRIGITTE, und so ist sie auch:
Die Wirtschaftskrise hat dem Selbstbewusstsein junger Frauen nicht geschadet, im Gegenteil: Nach einer „Brigitte“-Studie sind sie seit 2007 kompromissloser geworden. [Na klar. Der schaffende Teil der Bevölkerung (Männer) können jetzt leichter unter Druck gesetzt werden und Konzepte, wie Solidarität oder Zusammenhalt sind der weiblichen Psyche eh fremd.] So würde heute fast keine Frau mehr für einen Mann ihre Arbeit aufgeben, und nicht einmal jede Zehnte wäre bereit, auf Wunsch des Partners auf Kinder zu verzichten [Die Zeiten, wo es Heime für gefallene Mädchen gab und die Kinder noch ihre Fingernägel vorzeigen mussten, hatten auch was!], sagte die Soziologin Jutta Allmendinger bei Vorstellung der Studie in Berlin. „Sie wissen, dass sie gebraucht werden – und fühlen sich eher als Gewinnerinnen der Krise.“ [Ja, so kann man das auch formulieren.]

Für die Untersuchung „Frauen auf dem Sprung“ hatte die Frauenzeitschrift 2007 erstmals in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) über 1000 Frauen von 17 bis 29 Jahren interviewt. Im Frühjahr 2009 wurden dieselben Personen erneut befragt.

So würden heute nur noch 17 Prozent für den Partner den Beruf wechseln, 2007 waren es noch 37 Prozent. Nur 65 Prozent wären bereit, für den Mann umzuziehen, 2007 waren es noch 86 Prozent. Wenn der Partner kein Kind wolle, müsse er damit rechnen, verlassen zu werden, betonte Allmendinger. [Wie war das mit dem Heim für gefallene Mädchen und den Fingernägeln?] Diese „Harschheit“, mit der junge Frauen auf mangelnde Unterstützung in Privat- und im Berufsleben reagierten, sei „extrem gewachsen“. [Wieso? Männer haben doch auch keine "Unterstützung". Tja, das kommt davon, wenn Frauen Macht haben oder auch nur MEINEN Macht zu haben.]

In der Partnerschaft wünschen sich junge Frauen an erster Stelle einen Mann, der sich Zeit für die Familie nimmt [auf Deusch: der keine Hoden hat]. „Sein Einkommen interessiert sie am wenigsten [Hahah ja. Hauptsache er hat keine Hoden]. Gefragt ist die gleichwertige Partnerschaft, das Modell des Ernährers hat ausgedient“ [Ja, so kann man das auch nennen.], erklärte Allmendinger. Die Frauen wollten eigenes Geld verdienen, wichtig sei ihnen vor allem Kontinuität [zwischen ihren "Beziehungen"]: So sagten 91 Prozent, dass ihnen ein sicherer Arbeitsplatz wichtig sei, nur 60 Prozent nannten ein hohes Einkommen. [Und was machen sie am liebsten in ihrer Freizeit? ...zweitens ein gutes Buch lesen, drittens ihrer Mutter im Haushalt helfen.] Trotzdem seien sie extrem unzufrieden, dass Männer oft mehr verdienten. [Trotzdem! Naja, Logik kann man wohl nicht erwarten. Hat denen Brigitte übrigens vorgeschlagen, dass sie dann doch vielleicht besser ein ingenieurwissenschaftliches Fach oder Mathematik studieren sollten, statt Soziologie oder Theaterwissenschaften?]

Der Kinderwunsch ist der Studie zufolge nach wie vor hoch, und für Kinder würden die Frauen auch Kompromisse eingehen. So würde fast die Hälfte für das Wohl der Kinder auf einen beruflichen Aufstieg verzichten oder Einkommensverluste hinnehmen. Ein Drittel würde auch den Job wechseln. [Die Verkommenheit dieser Knallchargen an beiden Enden des Befragungsprozesses muss man sich ganz langsam 'reinziehen: FAST DIE HÄLFTE würde - immerhin - für das Kind Einbußen an ihren vollkommen unwichtigen, viertklassigen und selbstdienlichen Karrieren hinnehmen - und niemand hat gelacht.]

Zugleich registrierten die Experten eine starke Politisierung unter jungen Frauen. Parteipolitik interessiere sie zwar in der Regel nicht, aber fast die Hälfte könne sich aber vorstellen, gesellschaftlich aktiv zu werden. [Oh mein Gott, auch das noch!]
Nachdem uns das Frauenwahlrecht, neben anderen Abominabilitäten, vor allem die hemmungslose Promotion der Lüge von der "Toleranz" und der "Gewalt, die noch nie etwas gebracht hat" beschert hat, wenn es IMMER und NUR Gewalt war, die die Menschheit vorangebracht oder Unrecht beseitigt hat, Gewalt, wohlgemerkt, für die MÄNNER ihren kollektiven Arsch hinhalten mussten, ist ihnen der angerichtete Schaden immer noch nicht groß genug.



Ja, die Gleichberechtigung und sexuelle Befreiung der Frau hat ganz offensichtlich zu mehr Sachlichkeit, Stil, Geschmack, Kompetenz, Unbestechlichkeit und vor allem Würde in der Politik geführt.

Das ist, wohlgemerkt, das, was wir in der Politik HABEN. WAS wir BEKOMMEN WERDEN, wenn die Profiteusen der Finanzkrise erst einmal den Marsch durch die Institutionen geschafft haben, malt man sich besser nicht aus. Manchmal graust es auch einer Sau.